Ende Juli gedenkt die Kirche des heiligen Ignatius von Loyola.
Der heilige Ignatius von Loyola (1491-1556) stammte aus einer spanischen Adelsfamilie. Er wurde vom Soldaten zum Priester. Zusammen mit sechs Gefährten gründete er den religiösen Orden der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden) und wurde 1541 in Paris dessen erster Generaloberer. Seine geistlichen Übungen, die sogenannten Exerzitien, wirken auch heute noch.
„Der Traum Gottes für Ignatius kreiste nicht nur um Ignatius. Es ging darum, den Seelen zu helfen. Es war ein Traum der Erlösung, ein Traum des Herausgehens in die ganze Welt, von Jesus begleitet, demütig und arm.“
Die Bekehrung des Ignatius begann in Pamplona, aber sie endete nicht dort. Er bekehrte sich sein ganzes Leben hindurch, Tag für Tag. Und das bedeutet, dass er sein ganzes Leben lang Christus in den Mittelpunkt stellte.
„Die Unterscheidung bedeutet nicht, dass man immer von Anfang an richtig liegt, sondern dass man mit einem Kompass vorankommt auf einem Weg, der viele Kurven und Wendepunkte hat. Und dass man sich immer vom Heiligen Geist leiten lässt, der uns zum Herrn führt.“ (Papst Franziskus)
Diese Erfahrung steht in tiefem Einklang mit der Botschaft der Allianz Göttliche Barmherzigkeit: Gott begleitet, erleuchtet und richtet uns wieder auf, selbst wenn der Weg ungewiss erscheint.
In Zeiten des Zweifels und der Unsicherheit bringt die göttliche Barmherzigkeit nicht immer sofortige Antworten, aber sie weist uns treu den Weg für den nächsten Schritt.
Möge der heilige Ignatius Ihnen helfen, dieses Licht Gottes in den Entscheidungen Ihres Lebens zu erkennen.
Im Gebet verbunden
Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit


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