„Folge mir nach!“

Ein einziges Wort.

Eine einzige Einladung.

Und doch wird dieses Wort Jesu Matthäus’ ganzes Leben verwandeln.

Als Jesus weiterging und am Zollhaus vorbeikam, sah er dort einen Mann sitzen; er hieß Matthäus. Jesus sagte zu ihm: „Folge mir nach!“. Da stand Matthäus auf und folgte Jesus.(Mt 9,9)

Matthäus arbeitete vor seiner Begegnung mit Jesus als Zöllner (Steuereintreiber) in Kafarnaum. Zöllner galten damals oft als Kollaborateure der römischen Besatzer und waren unbeliebt.

Das Leben dieses Mannes, der daran gewöhnt war, von seinem Umfeld nicht geschätzt zu werden, hat sich völlig verändert. Dieses „Folge mir nach“ – vielleicht begleitet von einem Lächeln oder einer ausgestreckten Hand – reichte aus, um Matthäus’ ganzes Leben auf den Kopf zu stellen. Ohne ein Wort zu sagen, stand er von seinem Schreibtisch auf und folgte Jesus Christus – einfach, weil Er ihn darum gebeten hatte.

Nach der Auferstehung Jesu soll er als Missionar unter anderem in Äthiopien oder Persien gepredigt haben. Obwohl einige Überlieferungen behaupten, er sei eines natürlichen Todes gestorben, wird er von der Kirche als Märtyrer verehrt.

Der Name Matthäus bedeutet „von Gott gegeben“.

Diese Begegnung erinnert uns daran, dass Gott uns dort begegnet, wo wir gerade sind, und uns stets einen Weg der Hoffnung eröffnet.

Vielleicht stehen Sie gerade vor einer wichtigen Entscheidung, einer schwierigen Situation, einer Sorge oder dem Wunsch, wieder inneren Frieden zu finden.

Möge der Heilige Matthäus Ihnen helfen, Tag für Tag dem Ruf zu folgen, den Gott an Ihr Herz richtet.


Im Gebet verbunden,

Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit