Wir freuen uns, Ihnen einen Heiligen vorstellen zu dürfen, von dem man selten hört. Es handelt sich um den heiligen Josef von Arimathäa.
Josef von Arimathäa war ein angesehenes Mitglied des jüdischen Rates und hatte sich heimlich zu einem Jünger Christi bekehrt. Er stellte sich offen gegen das von den Pharisäern und Schriftgelehrten über Jesus verhängte Todesurteil.
Mit Genehmigung des Pilatus durfte er den Leichnam Jesu vom Kreuz abnehmen. Er bestattete ihn in dem Grab, das er für sich selbst bestimmt hatte, denn es lag ganz in der Nähe.
„Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Josef, welcher auch ein Jünger Jesu war. Der ging zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesus. Da befahl Pilatus man sollte ihm ihn geben.“ (Matthäus 27:57-5)
In der Legende heißt es, Josef habe die Schale, in der er das Blut Christi aufgefangen habe, nach Britannien gebracht. Daraus entstand im Mittelalter die Sage vom heiligen Gral, die der Dichter Wolfram von Eschenbach in seinem ritterlich-höfischen Epos „Parzival“ verewigt hat.
Josef von Arimathäa, ging mutig zu Pontius Pilatus.
Er ist für uns alle ein Vorbild an Mut. Dieser Mut, der uns so sehr hilft, den Schicksalsschlägen und Prüfungen des Lebens zu begegnen. Dieser Mut, der es uns ermöglicht, Hindernisse dank der Kraft eines unerschütterlichen Glaubens zu überwinden.
Lasst uns beten, dass der Herr jedem von uns dieselbe Kraft schenkt!
Im Gebet verbunden,
Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit
„Gott ist die Liebe, wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott ist in ihm!“ (1. Joh. 4,16)

