Allianz Göttliche Barmherzigkeit

Heiliger Heinrich II.

Am 13. Juli gedenkt die Kirche des heiligen Heinrich II., des einzigen deutschen Kaisers, der heiliggesprochen wurde. Heinrich II. war der letzte deutsche König aus der sächsischen Dynastie der Liudolfinger, die auch Ottonen genannt wurden. 

Heinrich war als Kind von einer tiefen Frömmigkeit geprägt. Er lebte in der damals weit verbreiteten Erwartung, dass das Jüngste Gericht unmittelbar bevorstehe. Als König sah er sich als Stellvertreter Christi und fühlte sich dem Wohlergehen der Kirche verpflichtet. So wählte er mehr als 60 Bischöfe aus und setzte sie ein. Durch seine Personalpolitik stärkte er die Kirche und stabilisierte seine eigene Herrschaft, denn Bischöfe waren damals zugleich weltliche Reichsfürsten.

Sein Interesse für liturgisch-kirchliche Aspekte schlug sich in der Entscheidung nieder, das gebetete Glaubensbekenntnis in die Sonntagsmesse einzuführen.

In Bamberg wird Heinrich bis heute verehrt: Heinrich gründete das Bistum und stiftete den Dom.

Seine Aufnahme in den Kreis der Heiligen geschah auf Betreiben Bamberger Kleriker, um das Bistum zu stärken. Dabei half, dass Heinrich den Bamberger Dom aus eigenen Mitteln gestiftet hatte, was als besonders fromme Tat galt.

Heinrich wurde am 4. März 1146 von Papst Eugen III. heiliggesprochen; seine Frau Kunigunde wurde im Jahr 1200 heiliggesprochen; sie sind das einzige deutsche Herrscherpaar, das in den Kreis der Heiligen aufgenommen wurde. Er wurde etwa 120 Jahre nach seinem Tod heiliggesprochen.

Möge der heilige Heinrich II. Ihnen helfen, voller Zuversicht voranzuschreiten – denken wir daran, dass Gott uns hilft, das zu tragen, was uns manchmal zu schwer erscheint.

Wir danken Ihnen für Ihre Treue und Ihre Unterstützung, dank derer wir diese so schöne Mission der Barmherzigkeit und des Gebets fortsetzen können.


Im Gebet verbunden

Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit

„Ein fröhliches Herz erheitert das Angesicht!“