Am 29. Juni feiert die Kirche die Heiligen Petrus und Paulus, die beiden großen Säulen der Kirche.
Und doch war nichts darauf hindeutend, dass sie für eine solche Mission bestimmt waren. Petrus verleugnete Jesus bei dessen Verhaftung. Paulus hingegen verfolgte zunächst die ersten Christen, bevor er zu einem der größten Apostel des Evangeliums wurde.
Gott hat ihr Leben verändert, ihr Lebensweg erinnert uns daran, dass keine Situation endgültig ausweglos ist, wenn wir uns in die Hände des Herrn begeben.
Manchmal blicken wir besorgt auf diejenigen, die wir lieben. Wir möchten, dass sie wieder Frieden, Gesundheit, Glauben oder einfach nur ein wenig Hoffnung finden. Wir haben das Gefühl, schon alles versucht zu haben und nicht mehr weiterzuwissen.
Die Göttliche Barmherzigkeit lädt uns dann ein, einen Akt des Vertrauens zu vollziehen: weiter zu beten und Christus das anzuvertrauen, was wir allein nicht tragen können.
Mögen der heilige Petrus und der heilige Paulus Sie daran erinnern, dass Gott auch dort noch einen Weg öffnen kann, wo wir nur noch Hindernisse sehen.
Wie schön besingt der Vesperhymnus die Bedeutung dieser beiden Apostelfürsten:
„Der Himmelspförtner und der Lehrer dieser Welt,
Die Väter Roms, zu Völkerrichtern aufgestellt,
Gehn ein zum himmlischen Senate hochverehrt;
Der eine duch das Kreuz, der andre durch das Schwert,
O selige Römerstadt! Der Zweien Fürsten Grab
Mit ehrenvollem Blut die hohe Weihe gab!
Der Purpur, der durch sie um deine Schultern fällt,
Erhebt dich, Rom, zur ersten Stadt der Welt!“
Stellen wir uns unter ihren Schutz und nehmen wir uns ihre Treue zum Glauben zum Vorbild!
Im Gebet verbunden,
Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit