Diese Woche widmen wir uns dem Heiligen Georg, über den wir Ihnen hier berichten möchten und von dem wir viel lernen können.
Der Legende nach gab es in der Stadt Salem in Libyen einen Teich, in dem ein riesiger, stets hungriger Drache lebte. Die Bewohner der Region versuchten, ihn zu besänftigen, indem sie ihm Schafe und Ziegen opferten, doch irgendwann reichte das Vieh nicht mehr aus und der Drache verlangte Menschen als Opfergabe. So begannen die Einheimischen, eine makabre Lotterie unter ihren Kindern abzuhalten und auf diese Weise auszuwählen, wer dem unstillbaren Hunger des Drachen geopfert werden sollte. Als auch Prinzessin Silene, die Tochter des örtlichen Königs, ausgelost wurde, erschien der Heilige Georg vor den Toren der Stadt. Er verkündete, dass Gott ihn gesandt habe, um das Ungeheuer zu besiegen, sofern alle Einwohner von Salem den Glauben an Christus annehmen würden. Der König und alle seine Untertanen erklärten sich bereit, sich taufen zu lassen, und so trat der Heilige Georg dem Drachen entgegen, machte ihn sanftmütig und ließ ihn von der Prinzessin mit einem einfachen Gürtel gefesselt in die Stadt führen. Beim Anblick dieses Wunders bekehrten sich alle und der Drache wurde getötet.
Die Legende vom heiligen Georg und dem Drachen ist im Laufe der Zeit zu einer Parabel über den Kampf zwischen Gut und Böse geworden.
Der Glaube beseitigt die Schwierigkeiten nicht, aber er schenkt neue Kraft, sie zu überwinden.
Der auferstandene Christus hat uns kein Leben ohne Stürme versprochen, aber er hat versprochen, an unserer Seite zu sein.
Möge diese Woche für Sie ein Weg des Vertrauens sein, und möge die Barmherzigkeit Sie in allem begleiten, was Sie erleben.
Im Gebet verbunden,
Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit