Heute feiern wir das Fest des heiligen Martin I., Papst und Märtyrer. Er hat sich im 7. Jahrhundert gegen den Kaiser aufgelehnt und ist wegen Verrats verurteilt worden. Er wurde Opfer einer Auseinandersetzung über Glaubensgrundsätze und somit zum Märtyrer.
Sein Lebensweg erinnert uns daran, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern die Kraft, standhaft zu bleiben, wenn alles dazu drängt, nachzugeben.
Konfrontiert mit Krankheit, Verbannung und dem Druck der Machthaber entschied sich dieser Märtyrerpapst für die Treue zu seinem Gewissen statt für die Sicherheit des Schweigens.
Er lehrt uns, dass wahre Freiheit in der Treue zur Wahrheit liegt. Möge sein Vorbild uns heute dazu inspirieren, unsere Überzeugungen niemals auf dem Altar des Kompromisses oder der Bequemlichkeit zu opfern.
Wenden wir uns nun an unseren Herrn und bitten wir Ihn um dieselbe Seelenstärke. Mögen wir durch die Fürsprache des heiligen Martin I. die Gnade der Beharrlichkeit in unseren eigenen Prüfungen empfangen.
Lasst uns gemeinsam beten, dass unsere Herzen von einer friedlichen Tapferkeit erfüllt werden, damit wir auch inmitten der Finsternis das göttliche Licht bezeugen können und in der Hoffnung verankert bleiben, was auch immer geschehen mag.
Im Gebet verbunden,
Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit
„Die Geduld muss in diesem Leben unser tägliches Brot sein; besonders die Geduld mit uns selbst, da wir selbst uns am meisten zur Last sind.“ (Hl. Franz von Sales)