An diesem Tag ehren wir nicht nur einen großen Herrscher, sondern vor allem einen Diener Gottes, dessen spirituelles Erbe über Grenzen hinausgeht.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir Ihnen die Bedeutung dieser prägenden Persönlichkeit des europäischen Christentums näherbringen.

Der selige Karl, genannt „der Gute“, Graf von Flandern, war der Sohn des heiligen Königs Knut von Dänemark und der Aliza (Adelaide) von Flandern. Karl der Gute verkörpert dieses mittelalterliche Europa, das durch den katholischen Glauben vereint ist. Sein Schicksal illustriert perfekt das Ideal des christlichen Fürsten, der den Adel des Blutes mit dem Adel des Herzens verbindet.

Als tiefgläubiger Mensch, der sich leidenschaftlich für die Armen einsetzte und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hatte, bemühte sich der selige Karl sein ganzes Leben lang, sein Handeln am Evangelium Christi auszurichten.

1127 wurde er in der Kirche Sankt Donatus in Brügge ermordet, während er betete. Er starb als wahrer Zeuge des Glaubens, weil er sich geweigert hatte, die evangelische Gerechtigkeit zu verraten.

Schon bald wurde er als Märtyrer verehrt. Seine Gebeine befinden sich seit 1827 in der St.-Salvador-Kirche zu Brügge.

Ihre Gebetsanliegen werden mit viel Freude erwartet.


Im Gebet verbunden,

Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit

„Der Mensch sieht auf das Äußere, Gott aber sieht in das Herz!“