Am Sonntag, dem 25. Januar, feiern wir die Bekehrung des Apostels Paulus.
Dieses Ereignis kann uns viel lehren, denn es ist eine große Hoffnung für alle Menschen in dieser unruhigen Welt, in der wir leben.
Paulus, mit hebräischem Namen Saulus, ein eifriger Pharisäer und römischer Bürger, ist ein unerbittlicher Verfolger der ersten Christen, die er als gefährliche Sekte betrachtet.
Auf dem Weg nach Damaskus, wo er sich begibt, um die Jünger Jesu zu verhaften, wird er plötzlich von einem Licht aus dem Himmel umhüllt und fällt zu Boden.
Da hört er eine Stimme: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich? “
Auf seine Frage „Wer bist du, Herr?“ antwortet die Stimme: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“
Blind geführt wird Saulus nach Damaskus, wo er drei Tage lang fastet und betet.
Gott schickt den Jünger Ananias, der ihm das Augenlicht zurückgibt und ihn tauft. Paulus bekehrt sich und wird zu einem eifrigen Verfechter des Glaubens an Jesus Christus, und zählt sich selbst zu den Aposteln.
Für die katholische Kirche ist diese Bekehrung Ausdruck der souveränen Gnade Gottes, der einen Verfolger in einen Missionar und bedeutenden Zeugen des Evangeliums verwandeln kann.
Im Gebet verbunden,
Fabienne Müller
Allianz Göttliche Barmherzigkeit