Dieses Jahr beginnt die Fastenzeit am Mittwoch, 26. Februar, also am Aschermittwoch.
Der Tag davor, der “Faschingsdienstag” genannt wird, ist der letzte Tag des Karnevals. Es ist üblich, an diesem Tag in Erwartung der kommenden Fastenzeit Pfannkuchen oder andere Süßigkeiten zu essen.
Die Fastenzeit entspricht dem Zeitraum von 40 Tagen vor Ostern.
Es sind 40 Tage Fasten und Gebet für Katholiken, um der 40 Tage zu gedenken, die unser Herr Jesus Christus in der Wüste verbrachte, in der Versuchung des Teufels.
Die Apostel gedenken nicht dem Tod Jesu, indem sie sich selbst der Nahrung berauben. Diese Praxis wurde erst später unter den ersten Christen eingeführt. Es war im vierten Jahrhundert, als die Feiern von Ostern und Fastenzeit von der Kirche festgelegt wurden.
Während der Fastenzeit wird empfohlen, dass die Gläubigen weniger essen und mageres Nahrungsmittel zu sich nehmen. Sie können sich auch dafür entscheiden, sich ihrer Lieblingsspeisen zu berauben.
Das “Fasten” der Gläubigen kann auch aus täglichen Bemühungen bestehen, wie z.B. Anstrengungen gegen Abhängigkeiten (Zigaretten, Alkohol, Bildschirmabhängigkeit…).
Das Fasten kann durch gute Taten und Gebete ersetzt oder ergänzt werden.
Die Fastenzeit endet mit der Karwoche, in der des Leidens und Sterbens Christi gedacht wird. Ostern ist das Fest, mit dem die Auferstehung unseres Herrn gefeiert wird.
Dies ist eine besonders wichtige Jahreszeit im katholischen Kalender. Es ist eine wunderbare Vorbereitung, die Seele für Gott zu öffnen, zu lernen, der Versuchung zu widerstehen und die wunderbare Nachricht von der Auferstehung Christi anzunehmen.
Beste Fastenzeit für alle!