Ostern ist eine sehr wichtige Feier in unserem Kalender, eine Erinnerung an die Auferstehung Jesu Christi, ein großes Ereignis in unserem christlichen Leben.

Ostern, Pessah in Hebräisch, will Übergang bedeuten.

Diese außergewöhnliche Feier lädt uns ein, die Allmacht Gottes zu würdigen, sie erinnert uns an das Versprechen des ewigen Lebens, an den Sieg des Lichtes über die Finsternis.

Wir wünschen, dass Ostern für Sie ein Familienfest mit Freude und  Erneuerung sein wird.

Nutzen Sie diese Karwoche nach  der Fastenzeit, um alles vorzubereiten.

Und gerade diesbezüglich, was wissen Sie genau von Ostern?

Das  Datum von Ostern ändert jedes Jahr, weil es immer an einem Sonntag gefeiert wird nach dem ersten Frühlingsvollmond. Es ist also vom Mond und Frühling abhängig. Da das Frühlingsäquinoktium  am  21. März stattfindet, wird Ostern zwischen 22. April und 25. April gefeiert.

In der christlichen Bibel gibt es zwei Feiern, die « Ostern » heißen.

  • Ostern ist  ein judisches Fest, das die Befreiung des jüdischen Volkes aus Ägypten mit Gottes Hilfe feiert: eine gemeinsame Mahlzeit erinnert an das Erlebnis unseren Vorfahren und an das letzte gemeinsame Abendmahl Jesu  mit seinen Aposteln, ein Mahl, das in enger Beziehung zuseinem Leiden und Opfertod steht.
  • Das christliche Ostern feiert die gleiche Erinnerung aber auch und überhaupt die Auferstehung Christi.
  • Diese zwei Feiern besitzen  den gleichen Ursprung und sind sehr tief von der Geschichte Jesu geprägt in dem Maße, dass sein Tod und seine Auferstehung nicht getrennt werden können. Das Ostermahl oder Paschamahl ist das letzte Abendmahl, das Jesus Christus mit seinen Jüngern vor seiner Verhaftung und  Kreuzigung nahm. Die Auferstehung Christi findet drei Tage nach der Kreuzigung statt.

Am Ostern wird das Paschalamm gegessen als Erinnerung an das Opferlamm, das die Juden vor ihrem Auszug  von Ägypten verzehrten.

Das Osterei ist ein Symbol des neuen Lebens, eine Erinnerung an die Auferstehung. Früher war es verboten, während der Fastenzeit Eier zu essen. Bis  Ostern häuften sie sich in den Häusern. Da ihre Verbrauchszeit begrenzt war, kam erst im 18. Jahrhundert die Idee, sie mit Schokolade zu garnieren oder zu verzieren, um sie länger aufzubewahren.

Am englischen und französischen Königshof wurden sie sogar mit Goldblättern geschmückt. (Fabergé hat mit seiner Kunst diese Tradition verewigt).

Die Osterglocken kommen ihrerseits aus der Legende, die besagt, dass sie Rom mit dem Segen des Papstes verlassen und Eier mitgebracht haben, um die Auferstehung Christi anzukündigen.

Am 7. Jahrhundert wurde es verboten, von Karfreitag bis Ostersonntag die Glocken zu läuten, eine Erinnerung an die Zeit zwischen dem Tod Christi und seiner Auferstehung.

Jetzt wissen Sie alles!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Verwandten und Freunden ein sehr schönes und gesegnetes Osterfest.